heute ist gestern

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einmal surfers zum mitnehmen bitte
January 20th, 2003

bin vorgestern oder vor vorgestern angekommen… weiss ich schon gar nicht mehr aber im endeffekt ist es auch egal weil ich erst seit gestern wieder internet habe und auch vor vor gestern nicht hätte schreiben können.

schade, denn jetzt ist hongkong nicht mehr so frisch… und weniger elan habe ich auch da ich vorgestern ziemlich scheiss nachrichten von zuhause erfahren habe und daran erstmal zu kauen habe

na ja, wie auch immer, auch wenn nicht mehr so frisch, werde ich mal ein wenig erzählen:

in hongkong um 8 morgens gelandet und habe mir ein zugticket in die stadt gekauft. im zug habe ich so nen jungen inder kennenglernt, mit dem ich zu erst rumgelaufen bin, aber ich hatte mehr lust andere sachen zu sehen, der wollte nämlich die ganze zeit in den shopping malls bleiben und elektro zeug kaufen und ich wollte lieber einheimische sachen sehen und weniger kommerz.

der erste eindruck: voll, laut, hektisch, chaos…

hongkong ist ziemlich cool, ich habe gedacht es wird so ählich wie in japan (wo ich schon mal war) aber hongkong ist viel chaotischer und weniger steril as japan, vorallem sind chinesen dreckig: die rotzen, spucken, rülpsen, kotzen mitten auf der gasse und das ist für die volkommen normal…

ich bin durch enge marktgassen gelaufen wo mir 10000 verschiedene düfte begegneten und ich die seltsamsten menschen gesehen habe.
wie der eine penner in einem hauseingang mit so langen dreadlocks (habe vorher noch nie einen chinesen mit so langen dreads gesehen) dass die sich vor seinen füssen schlängelten, er saß einfach nur da und hat meditiert und hat sich von dem hektischem drumherum nicht stören lassen.

ich bin mit allen möglichen verkehrsmitteln gefahren und bin die stadt auf und ab gelaufen, von jetlag keine spur, ich war viel zu begeistert von dem was ich da alles gesehen habe.

ich bin mit einer fähre auf zwei der nachbar inseln gefahren und bin da noch weiter rumgelaufen, ich bin so viel gelaufen wie ewig nicht mehr, aber allein für die fahrt mit der fähre hat sich das gelohnt, denn von der bucht aus hat man die beste aussicht auf die skyline von hongkong, die einfach nur krass ist.

als ich wieder auf hongkong island war bin ich mit der “tram” zu “the peak” hochgefahren, der höchste berg in hongkong. auch ne tolle aussicht, aber von der fähre aus ists besser und auch noch billiger, denn 1,50 hongkong dollar für die fähre und 10 hongkong dollar für die tram ist schon ein riesen unterschied (übrigens, 100 hk$ sind etwa 12 euro).
von the peak bin ich weiter zu einem tempel wo ich wieder durch 10000 enge, total überfüllte, laute, kleine, hektsiche gassen musste und es dort super cool fand.

mein mittagessen war auch ein erlebnis, ich war richtig chinesisch essen, so richtig, dass ich nicht mal wusste was auf der karte stand.
ich wollte ente, also habe ich vor dem typen da gestanden und quackende geräusche von mir gegeben (ja, ich kam mir für ein paar sekunden doof vor), ich hoffe der hat es verstanden, denn was ich da gegesen habe hat auf jeden fall nach ente geschmeckt, aber man weiss ja nie, ne?
nicht nur war das bestellen an sich schon ein erlebnis, ich war der einzige tourist, die enzige mit helleren haaren UND die einzige frau zwischen rülpsenden, rotzenden chinesen…

nach studen und stunden rumlaufen bin ich wieder zum flughafen wo ich einen typen aus el salvador kennengelernt habe und wir mit labbern uns die zeit totgeschlagen haben nachdem der doofe internet shop da zugemacht hat.

10 stunden flug hongkong - brisbane waren die hölle, denn ein schreiendes baby im flieger ist doof, 2 sind scheisse und 4 sind eine verschwörung!
leider ist mir zu spät eingefallen dass man sich im flieger immer ohropacks geben lassen kann.
dafür wurde ich mit einem 360∞ lächeln vom zosch am flughafen empfangen, sein lächeln war auch wirklich das einzige was ich sehen konnte, denn der ist so schwarz dass ich dagegen aussehe wie ein glas milch.

meine digicam ist doch vom ben auf der weihnachtsfeier kaputt gemacht worden und ich hätte so geile bilder machen können, aber da ich ganz schlau bin habe ich mir eine wegwerf kamera gekauft, und sobald ich wieder da bin und die bilder entwickelt habe, scann ich die und stell ich die mal online.
wie soblad ich wieder da bin?
na ja, ich fliege morgen mit dem zosch für 6 tage nach vanuatu, vanuwo??? vanuhier vanudort vanunochmehr!!!!

also, sorry dass die hongkong erzählungen nicht wirklich dem entsprechend sind was ich da erlebt habe, aber
1. es ist eh schwer sowas genau wiederzugeben
2. mir geht es gerade nicht so gut dass ich versuchen würde das wiederzugeben.

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4 Responses
  1. LOL, little Kathy quakend im China-Imbiss !! Ich wohne wie mancher vielleicht weiß direkt bei Neuschwanstein und arbeite auch in der Nähe aber mich hat noch kein Japaner angequakt *griinzz*.
    Viel Spaß in Van….dingsbums !!

  2. aaaaaaah! von wem is das geile lied unter “now playing”? ich liebe es!!

  3. das ist no knife, suoer ne?

  4. mh…. dankeschön :)

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